EIGENSCHAFTEN
GRÖSSERE STABILITÄT, GRÖSSERE HALTBARKEIT, GRÖSSERE PRÄZISION
Fortschritt bedeutet, sich weiterzuentwickeln! Und genau deshalb optimieren wir MEMOTAIN ® kontinuierlich weiter. Das Ergebnis unserer Bemühungen: verbesserte Designs, intelligente Verankerung und eine Materialbruchrate von nur 1 %. Dies macht MEMOTAIN ® -Retainer haltbarer und sorgt für eine präzisere Passform im Vergleich zu jedem anderen herkömmlichen Retainer.
Unabhängig davon, welche Malokklusion Sie erfolgreich behandelt haben, ist die Retentionsphase unerlässlich, um den langfristigen Erfolg sicherzustellen. Um dies zu erreichen, benötigen Sie einen Retainer, der seinem Namen gerecht wird. Einen Retainer wie MEMOTAIN®. Die neuen MEMOTAIN® 2.0 Funktionen, wie die Glättung bestimmter Stellen in den Interdentalbereichen, spielen
eine wesentliche Rolle bei der deutlichen Verbesserung der Stabilität. Zusätzlich sorgen partielle Retentionselemente für mehr Halt an den Klebeflächen. Praktisch: Alle neuen Funktionen des MEMOTAIN® 2.0 Retainers werden fallbezogen geplant, um den individuellen Anforderungen gerecht zu werden. Einfach bestellen und mit dem Kleben beginnen.
PARTIELLE VERANKERUNG FÜR BESSEREN HALT
Behandler, die häufig Retainer kleben, kennen das Problem nur zu gut: Der glatte Draht rutscht oft aus dem Klebebereich heraus, insbesondere bei geraden dentalen anatomischen Strukturen. Um diesen sogenannten Gleiteffekt zu verhindern, haben wir nun das Konzept der partiellen Retention in das MEMOTAIN ® System integriert. Partielle Retainer sind im Klebebereich verzahnt. Dies verhindert wirksam, dass der Hauptretainer aus den Klebepunkten herausrutscht.
INDIVIDUELLES DESIGN FÜR GRÖSSERE STABILITÄT
Retainer und Architektur folgen ähnlichen Prinzipien: abgerundete Bögen bieten in der Regel eine größere Stabilität im Gegensatz zu spitzen Bögen. Und genau diesem Prinzip sind wir bei der Optimierung von MEMOTAIN ® gefolgt. Interdentalbereiche, die zu scharf oder spitz sind, können das Risiko von Materialschäden und Brüchen erhöhen. Daher führen wir automatisch eine partielle Glättung dieser empfindlichen Bereiche durch, ohne dabei die Passform oder den Tragekomfort zu beeinträchtigen.
PARTIELLE ABSTÄNDE SCHAFFEN PLATZ FÜR PAPILLEN
Bisher mussten wir bei der Behandlung von Patienten mit ausgeprägten Papillen stets Kompromisse eingehen. Entweder wurde der Retainer tief in die Mundhöhle positioniert oder er musste geteilt werden. Eine neue MEMOTAIN
®
2.0 Funktion hat nun auch für dieses Problem eine elegante und effektive Lösung gefunden. Partielle Abstände sorgen dafür, dass ein kleiner Bereich auf Distanz zum Zahn gehalten wird. Dies schafft Platz und verhindert außerdem, dass der Retainer vom Widerstandszentrum wegrutscht.
KLEBEANLEITUNG
Wir freuen uns, dass Sie sich für MEMOTAIN® entschieden haben. Wir möchten Ihnen gerne eine Schritt-für- Schritt-Klebeanleitung für eine klinisch korrekte Übertragung des MEMOTAIN®-Retainers zur Verfügung stellen.
Hinweis zum Oberkiefer: Nach der Fixierung des MEMOTAIN® verwenden Sie eine Okklusionsfolie, um zu prüfen, ob an den Klebeflächen Frühkontakte vorhanden sind, und entfernen Sie diese.
Welche Kompositarten werden empfohlen? Sowohl hochgefüllte als auch niedriggefüllte Komposite können verwendet werden, um einen MEMOTAIN®-Retainer zu befestigen. Es ist wichtig sicherzustellen, dass der Übergang von der Klebefläche zum natürlichen Zahn so glatt wie möglich ist.
Niedriggefüllte Komposite (Flow): Diese Komposite hinterlassen beim Patienten eine spürbar glatte und komfortable Oberfläche.
Hochgefüllte Komposite: Obwohl dieses Komposit aufgrund des höheren Füllstoffanteils abriebbeständiger ist als Flow, wird es von der Zunge als rauer wahrgenommen. Dieses Rauheitsgefühl kann durch anschließendes Auftragen einer Bonding-Schicht reduziert werden.
Zusätzliche Information: Bei der Herstellung eines Lingual-Retainers ist zu beachten, dass die
alten Klebeflächen vor der Abdrucknahme sorgfältig entfernt werden sollten.
KLEBEANLEITUNG
MEMOTAIN
QUALITÄTSKONTROLLE:
Überprüfen Sie stets die Passgenauigkeit von
MEMOTAIN® auf dem mitgelieferten Arbeitsmodell
vor dem Einsetzen. Es kann auch
hilfreich sein, unser beiliegendes
Positionierungsdokument zu verwenden.
1. SANDSTRAHLEN
Vor dem Einsetzen des
MEMOTAIN®-Retainers müssen die
lingualen Oberflächen der
Zähne gründlich gereinigt
werden. Entfernen Sie zunächst
den Zahnbelag mit einem Ultraschallgerät
(Polierpasten sind
nicht geeignet).
Tipp: Der zusätzliche Einsatz eines
Sandstrahlgeräts oder AirFlow®
verbessert die Haltbarkeit der
Klebefläche.
2. REINIGUNG
Entfernen Sie anschließend den Zahnbelag mit einer
Polierbürste und polieren Sie abschließend
mit dem Gummikelch.
3. ÄTZEN, SPÜLEN UND
TROCKNEN
Ätzen Sie alle betroffenen Zähne mit
37%iger Phosphorsäure.
Beachten Sie die allgemeine
Einwirkzeit des
Herstellers! Spülen Sie das
Ätzgel nach der angegebenen
Einwirkzeit
gründlich ab.
4. PRIMER
Bitte stellen Sie sicher, dass die lingualen
Oberflächen während des
Klebevorgangs trocken bleiben. Die Verwendung
von DryField® oder anderen Hilfsmitteln
zur Zungenabschirmung sorgt für
perfekte Ergebnisse. Tragen Sie nun den
Bonder (Primer) auf die zu behandelnden
lingualen Oberflächen auf.
Beachten Sie die Einwirkzeit
und Aushärtezeit des
Herstellers!
5. ÜBERTRAGUNG
Setzen Sie die Übertragungskappe
zusammen mit MEMOTAIN®
in den Mund des Patienten ein.
Führen Sie die Übertragungskappe
vorsichtig über die Schneidekanten
und überprüfen Sie die allgemeine Passform
nach dem Einsetzen.
6. KLEBEN UND
LICHTHÄRTEN DER
ANKERZÄHNE
Tragen Sie das Komposit auf die
Ankerzähne auf und modellieren
Sie es mit einer feinen Sonde. Die
Klebeflächen sollten
breit und flach sein. Dabei
darf die Schichtdicke niemals
weniger als 1 mm betragen.
Härten Sie anschließend die
Klebeflächen mit einer UV-Lampe aus.
7. ENTFERNEN DER
ÜBERTRAGUNGSKAPPE
Für ein einwandfreies Entfernen
der Übertragungsschale setzen Sie ein
geeignetes Instrument an, damit
der MEMOTAIN® fixiert ist
(Ligaturenadapter, Heidemann-Spatel oder Sonde),
während Sie die Übertragungskappe
vorsichtig entfernen.
8. KLEBEN UND
LICHTHÄRTEN DER
ÜBRIGEN ZÄHNE
Wiederholen Sie Schritt 6 für die
übrigen Zähne. Achten Sie
darauf und überprüfen Sie, ob im
Oberkiefer mögliche vorzeitige
Kontakte vorliegen.
DER PERFEKT PASSENDE
MEMOTAIN®-RETAINER!
Überprüfen Sie abschließend, wo nötig,
mit einer Sonde, ob der Kunststoff
den Retainer überall gleichmäßig
umschlossen hat.
Zusätzlich können Sie bei OK-Retainern
überprüfen, ob noch
Kontakte in der
Klebefläche bestehen, und diese
gegebenenfalls wegpolieren.
VIDEO ZUR KLEBEANLEITUNG
HÄUFIGE URSACHEN FÜR RETAINER-BRÜCHE
Es ist für Ärzte und Patienten gleichermaßen ärgerlich, wenn ein Retainer bricht. Dies liegt selten an einem fehlerhaften Design oder fehlerhaften Materialien. Tatsächlich stehen die Ursachen für Brüche sehr häufig nicht im Zusammenhang mit der Produktion. Im Rahmen unserer Qualitätssicherungsmaßnahmen haben wir alle Ausschüsse und Kundenreklamationen gründlich untersucht, um die häufigsten Grundursachen für solche Fehler zu identifizieren.
TIPPS UND TRICKS FÜR DIE BEHANDLUNG MIT MEMOTAIN®-RETAINERN
9 SCHRITTE ZUR PERFEKTEN MEMOTAIN® PASSFORM
Unsere bebilderte Klebeanleitung wurde mit dem Ziel entwickelt, Ihnen die klinisch korrekte Übertragung von MEMOTAIN
Retainern so einfach wie möglich zu machen. Die Anleitung zeigt nicht nur eine detaillierte Übersicht der einzelnen Schritte, sondern enthält auch hilfreiche Tipps und Materialempfehlungen.